Wir haben vor einigen Jahren festgestellt, dass unsere Tochter Marit Gluten nicht gut verträgt und darauf reagiert. Sie bekommt nach dem Verzehr von glutenhaltigen Produkten, wie Dinkel, Weizen oder Roggen, immer Bauchschmerzen und zeigt auch verschiedene andere Reaktionen darauf. Damals haben wir es einfach mal versuchen wollen und haben dann nach ein paar Wochen wirklich festgestellt, dass ihre Probleme verschwunden waren. 

Seit wir vor acht Jahren Gluten komplett aus unserer Ernährung gestrichen haben, hat sich bei Marit alles wieder beruhigt. Keine Bauchschmerzen und kein Durchfall mehr. Eine Zöliakie wurde bei ihr nie festgestellt, doch anscheinend hat ihr Körper dennoch ein Problem mit Gluten. Wenn wir doch mal unterwegs eine Ausnahme machen und etwas Glutenhaltiges essen, bekommt sie sofort Bauchweh. 

Falls du es auch mal ausprobieren möchtest, um zu schauen, ob es dir ohne Gluten besser geht, dann versuche es mindestens 6 Wochen lang, denn so lange dauert es, bis das Gluten aus deinem Körper ausgeschieden ist. Lies in dieser Zeit gut die Zutatenlisten, denn du glaubst nicht, wo überall Gluten versteckt ist. 

Warum glutenfrei? Warum geht es uns besser?

Uns ist die Entscheidung, glutenfrei zu essen, nicht schwergefallen, denn auch bei uns haben sich mit der Zeit viele positive Veränderungen gezeigt. Wir fühlen uns weniger müde, weniger aufgebläht, die Verdauung geschieht viel schneller, auch unser Hautbild ist konstant gut, mit Pickeln oder Ähnlichem haben wir kaum Probleme. 

Generell fühlen wir uns nicht mehr so aufgequollen, und Gewichtsschwankungen gibt es seitdem auch nicht mehr (außer an Weihnachten). 

Ebenso ist das Völlegefühl nach dem Essen relativ schnell weg oder tritt überhaupt nicht auf. Unser Körper schafft es einfach besser, mit der Verdauung voranzukommen, wenn er nicht auch noch mit Gluten (Klebereiweiß) zu kämpfen hat, das sich in den Darmzotten festsetzt und sie verklebt. Wenn die Darmzotten verklebt sind, ist dein Körper nicht mehr so gut in der Lage, Vitamine und Nährstoffe aufzunehmen, was nach einer Weile zu einem Nährstoffmangel führen kann. Probiere es doch einfach mal aus und fühle die Leichtigkeit, die durch den Verzicht entsteht. 

Mehl kaufen oder selbst mahlen? 

Du kannst heute sehr gute, glutenfreie Mehle kaufen und musst das Mehl nicht selbst mahlen, denn dazu brauchst du eine Mühle oder einen starken Mixer. Wir mögen glutenfreie Mehle mit nur wenig Maismehlanteil, welches einfach nicht so hochwertig ist, denn es ist billig zu beziehen für die Marken. Schaut also immer auf die Packung, welche Zutaten sich darin verstecken. Je vollwertiger, desto besser für eure Gesundheit. Vollkornmehl ist immer von Vorteil, da es den Blutzuckerspiegel nicht so schnell anhebt und du lange satt bist.

Wer sein Mehl allerdings selbst mahlen will, was wirklich super einfach ist, für den haben wir ein Mehl-Basis-Rezept für Brot/Brötchen und Kuchen. Ihr braucht dann wie gesagt eine Mühle oder einen starken Mixer. 

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